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	<title>GreenTeaBlog</title>
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	<description>"Der Blog über grünen Tee uvm..."</description>
	<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 05:42:02 +0000</pubDate>
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		<title>Anleitung für gerösteten Grüntee</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 04:49:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teerezepte]]></category>

		<category><![CDATA[gerösteter Grüntee]]></category>

		<category><![CDATA[Tee für Kinder]]></category>

		<category><![CDATA[Teerezept]]></category>

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		<description><![CDATA[Grüner Tee ist sehr empfindlich und verliert an Farbe und Aroma, wenn er zu lange geöffnet gelagert wird. Sollte Euer Tee einmal seine ursprüngliche Qualität verloren haben und alt und fade schmecken, könnt Ihr ihn wieder schmackhaft machen, indem Ihr daraus Hojicha (gerösteten Tee) herstellt:
Legt dazu eine Pfanne mit Backpapier aus und verteilt die Teeblätter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichateeblaetter1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-251" title="houjichateeblaetter©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichateeblaetter1.jpg" alt="" width="140" height="105" /></a>Grüner Tee ist sehr empfindlich und verliert an Farbe und Aroma, wenn er zu lange geöffnet gelagert wird. Sollte Euer Tee einmal seine ursprüngliche Qualität verloren haben und alt und fade schmecken, könnt Ihr ihn wieder schmackhaft machen, indem Ihr daraus Hojicha (gerösteten Tee) herstellt:</p>
<p>Legt dazu eine Pfanne mit Backpapier aus und verteilt die Teeblätter darauf. Röstet den Tee bei schwacher Hitze, bis er goldbraun wird und einen wohlriechenden Duft verströmt. Durchmischt den Tee währenddessen und achtet darauf, dass die Blätter nicht anbrennen.</p>
<p>Durch das Rösten verliert der Tee einen großen Teil seines Koffein- und Tanningehalts sowie Teile der anderen typischen Inhaltsstoffe. Somit wirkt Houjicha weniger aufmunternd und enthält weniger Säure. Deswegen gilt er als besonders magenfreundlich und wird in Japan vor allem am Abend, für ältere Menschen sowie für Kinder empfohlen. Bereits Babys trinken in Japan Hojicha.</p>
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		<title>Zubereitung von Hojicha</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=234</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=234#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 04:44:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teezubereitung]]></category>

		<category><![CDATA[Hojicha Zubereitung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Zubereitung von Hojicha (auch Houjicha) ist sehr einfach im Vergleich zu den meisten anderen Grünteesorten. Durch den Röstungsprozess wird der Tee unempfindlicher gegenüber hohen Temperaturen und kann mit fast kochend heißem Wasser aufgegossen werden, ohne bitter zu werden. Achtet jedoch darauf, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen.
In Japan wird meist folgende Zubereitungsweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichaaufguss.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-248" title="houjichaaufguss©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichaaufguss.jpg" alt="" width="199" height="181" /></a></p>
<p class="MsoBodyText">Die Zubereitung von Hojicha (auch Houjicha) ist sehr einfach im Vergleich zu den meisten anderen Grünteesorten. Durch den Röstungsprozess wird der Tee unempfindlicher gegenüber hohen Temperaturen und kann mit fast kochend heißem Wasser aufgegossen werden, ohne bitter zu werden. Achtet jedoch darauf, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">In Japan wird meist folgende Zubereitungsweise empfohlen: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Für 3 bis 5 Personen: Gebt ca. 15 g Hojicha-Teeblätter (3 Esslöffel) in eine Teekanne. Gießt 650 ml heißes Wasser (90° C bis 100° C) über die Blätter und lasst den Aufguss ca. 30 Sekunden lang ziehen. Gießt den Tee abwechselnd in kleinen Mengen reihum in die Teebecher, damit sich der Aufguss, der am Boden der Kanne stärker ist, gleichmäßig verteilt. Je nach Geschmack könnt Ihr dieselben Teeblätter zwei- bis dreimal aufgießen. <strong><span style="display: none;">Bitte beachten Sie:</span></strong><span style="display: none;"> Houjicha hat ein starkes Eigenaroma, welches in einer Teekanne aus Ton oder Porzellan zurückbleibt. Verwenden Sie deswegen keine Kanne, in der Sie auch sehr feine Grüntees zubereiten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Bitte beachtet:</span></strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> Hojicha hat ein starkes Eigenaroma, welches in einer Teekanne aus Ton oder Porzellan zurückbleibt. Verwendet deswegen keine Kanne, in der Ihr auch sehr feine und empfindliche Grüntees zubereitet.</span></p>
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		<title>Hojicha – gerösteter Grüntee</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=231</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=231#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 24 Oct 2008 04:43:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teesorten]]></category>

		<category><![CDATA[gerösteter Tee]]></category>

		<category><![CDATA[Hojicha]]></category>

		<category><![CDATA[Houjicha]]></category>

		<category><![CDATA[koffeinarm]]></category>

		<category><![CDATA[Tee für Kinder]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Hauptsorten der japanischen Grüntees haben wir inzwischen vorgestellt. Daneben gibt es jedoch noch viele weitere Sorten bzw. Mischungen. Eine davon ist z.B. Hojicha (auch Houjicha), gerösteter grüner Tee. Die Blätter von Hojicha sind braun, so dass er auf den ersten Blick sogar für Schwarztee gehalten werden könnte. Auch der Geschmack unterscheidet sich deutlich von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die Hauptsorten der japanischen Grüntees haben wir inzwischen vorgestellt. Daneben gibt es jedoch noch viele weitere Sorten bzw. Mischungen. Eine davon ist z.B. Hojicha (auch Houjicha), gerösteter grüner Tee. Die Blätter von Hojicha sind braun, so dass er auf den ersten Blick sogar für Schwarztee gehalten werden könnte. Auch der Geschmack unterscheidet sich deutlich von den „grünen“ Grüntees.</span></p>
<p class="MsoNormal"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichateeblattundaufguss.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-253" title="houjicha©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/houjichateeblattundaufguss.jpg" alt="" width="500" height="212" /></a></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<h1><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wie wird Hojicha hergestellt?</span></h1>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Für Hojicha werden niedrige Grünteequalitäten geröstet. Je nach Region und Teefirma werden unterschiedliche Tees dafür verwendet. Meist handelt es sich um Sencha oder Karigane von niedriger Qualität oder um Bancha bzw. größere Teeblätter, die bei der Ernte mitgepflückt und später aussortiert werden. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die für Hojicha verwendeten Tees werden zunächst wie andere Grüntees verarbeitet: nach der Ernte werden sie noch am selben Tag gedämpft, damit sie ihre grüne Farbe behalten und danach unter Hitzezuführung auf verschiedene Arten gerollt. Danach wird der Tee bei hoher Temperatur geröstet und erhält so eine bräunliche Farbe und ein einzigartiges, pikantes und leicht nussiges Aroma. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<h1><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wann wird Hojicha getrunken?</span></h1>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Durch das Rösten verliert der Tee einen großen Teil seines Koffein- und Tanningehalts sowie Teile der anderen typischen Inhaltsstoffe. Somit wirkt Houjicha weniger aufmunternd und enthält weniger Säure. Deswegen gilt er als besonders magenfreundlich und wird in Japan vor allem am Abend, für ältere Menschen sowie für Kinder empfohlen. Bereits Babys trinken in Japan Hojicha. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Darüber hinaus soll Hojicha reinigend auf den Mund wirken, weswegen er ein typischer Begleiter von Mahlzeiten ist und häufig kostenlos in Restaurants zum Essen gereicht wird. Im heißen japanischen Sommer wird er gekühlt serviert. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<h1><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Hojicha selbst herstellen</span></h1>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Grüner Tee ist sehr empfindlich und verliert an Farbe und Aroma, wenn er zu lange geöffnet gelagert wird. Sollte Euer Tee einmal seine ursprüngliche Qualität verloren haben und alt und fade schmecken, könnt Ihr ihn wieder schmackhaft machen, indem Ihr daraus Hojicha herstellt:</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Legt dazu eine Pfanne mit Backpapier aus und verteilt die Teeblätter darauf.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Röstet den Tee bei schwacher Hitze, bis er goldbraun wird und einen wohlriechenden Duft verströmt. Durchmischt den Tee währenddessen und achtet darauf, dass die Blätter nicht anbrennen.</span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Zubereitung von Hojicha:</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText">Die Zubereitung von Hojicha ist sehr einfach im Vergleich zu den meisten anderen Grünteesorten. Durch den Röstungsprozess wird der Tee unempfindlicher gegenüber hohen Temperaturen und kann mit fast kochend heißem Wasser aufgegossen werden, ohne bitter zu werden. Achtet jedoch darauf, den Tee nicht zu lange ziehen zu lassen.</p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">In Japan wird meist folgende Zubereitungsweise empfohlen: </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Für 3 bis 5 Personen: Gebt ca. 15 g Hojicha-Teeblätter (3 Esslöffel) in eine Teekanne. Gießt 650 ml heißes Wasser (90° C bis 100° C) über die Blätter und lasst den Aufguss ca. 30 Sekunden lang ziehen. Gießt den Tee abwechselnd in kleinen Mengen reihum in die Teebecher, damit sich der Aufguss, der am Boden der Kanne stärker ist, gleichmäßig verteilt. Je nach Geschmack könnt Ihr dieselben Teeblätter zwei- bis dreimal aufgießen. <strong><span style="display: none;">Bitte beachten Sie:</span></strong><span style="display: none;"> Houjicha hat ein starkes Eigenaroma, welches in einer Teekanne aus Ton oder Porzellan zurückbleibt. Verwenden Sie deswegen keine Kanne, in der Sie auch sehr feine Grüntees zubereiten. </span></span></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Bitte beachtet:</span></strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"> Hojicha hat ein starkes Eigenaroma, welches in einer Teekanne aus Ton oder Porzellan zurückbleibt. Verwendet deswegen keine Kanne, in der Ihr auch sehr feine und empfindliche Grüntees zubereitet.</span></p>
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		<item>
		<title>Wasserqualität</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=222</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=222#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Oct 2008 07:23:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Impressum]]></category>

		<category><![CDATA[Teewasser]]></category>

		<category><![CDATA[Teezubereitung]]></category>

		<category><![CDATA[Teekochen]]></category>

		<category><![CDATA[Wasser zum Tee kochen]]></category>

		<category><![CDATA[weiches Wasser]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Monaten habe ich bei MaikoTea in Kyotanabe die Auswirkungen der Wasserqualität auf den Tee getestet. Mit war immer bewusst, dass diese eine entscheidende Rolle spielt, aber ich wollte es genauer wissen. So testete ich das japanische Leitungswasser und japanische und europäische Wasser, die in unserer Umgebung in Kyoto im Supermarkt zu kaufen sind, jeweils mit drei verschiedenen Teesorten. Ich bemühte mich dabei immer, außer dem Wasser alle anderen Parameter wie Teemenge, Wassermenge und Wassertemperatur beizubehalten. Das Ergebnis war überraschend: die Unterschiede fielen wesentlich stärker aus, als ich es erwartet hatte.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten habe ich bei MaikoTea in Kyotanabe die Auswirkungen der Wasserqualität auf den Tee getestet. Mit war immer bewusst, dass diese eine entscheidende Rolle spielt, aber ich wollte es genauer wissen. So testete ich das japanische Leitungswasser und japanische und europäische Wasser, die in unserer Umgebung in Kyoto im Supermarkt zu kaufen sind, jeweils mit drei verschiedenen Teesorten. Ich bemühte mich dabei immer, außer dem Wasser alle anderen Parameter wie Teemenge, Wassermenge und Wassertemperatur beizubehalten. Das Ergebnis war überraschend: die Unterschiede fielen wesentlich stärker aus, als ich es erwartet hatte.</p>
<p>Ich habe meine eigenen Erfahrungen, die von anderen TeetrinkerInnen und den MitarbeiterInnen von MaikoTea sowie Informationen aus dem Internet zu einem Artikel über die Wasserqualität für die Teezubereitung zusammengefasst und als KundInneninformation auf <a href="http://www.maikoteashop.com" target="_blank">www.maikoteashop.com</a> veröffentlicht. Ich möchte den Text nun auch hier posten, da ich immer wieder feststelle, wie elementar das Wasser ist, das wir für unsere Tees verwenden.</p>
<p>Zurück in Deutschland habe ich vor, das Thema weiter zu verfolgen und erneut Wasser zu testen, die hier in Japan nicht erhältlich sind. Das Thema ist und bleibt spannend für mich&#8230;</p>
<p>Hier nun der Text, den ich vor einigen Monaten schrieb. Ich werde den Beitrag mit der Zeit um neue Erfahrungen ergänzen.</p>
<p><strong>Wasser für die Teezubereitung</strong></p>
<p>Bei der Teezubereitung ist nicht nur die Wassertemperatur, sondern vor allem auch die Beschaffenheit des Wassers an sich von großer Wichtigkeit. Selbst das Aroma hochwertiger Tees kann durch den Gebrauch ungeeigneten Wassers zerstört werden. Die japanische Vereinigung der „Japanese Tea Instructor“ erklärt sogar, dass die Qualität des Teeaufgusses zu 99 % vom Wasser bestimmt wird.</p>
<p>Auch der Geschmack von Schwarztees und Kaffee wird entscheidend vom verwendeten Wasser beeinflusst. Am empfindlichsten reagiert jedoch unfermentierter grüner Tee, welcher je nach Wasserbeschaffenheit völlig unterschiedliche Aromen entwickelt. Leider wird dieser Aspekt häufig vernachlässigt, einer der Hauptgründe, weswegen z.B. die Vorurteile, grüner Tee sei „bitter“ oder „sauer“, entstehen.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><span style="font-size: 16px;"><strong></strong></span><strong>Japanisches Wasser - ideal zum Teekochen </strong></p>
<p>In Japan ist das Leitungswasser generell ausgesprochen weich und wird häufig zu Hause für Alltagstees gebraucht. Zwar wird das Leitungswasser in vielen Teilen Japans mit Chlor versetzt; dieses entweicht jedoch beim drei- bis fünfminütigen Köcheln.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Trotzdem sich das unbehandelte Japanische Leitungswasser generell zum Teekochen eignet, werden in der Regel Wasserfilter oder weiche, Magnesium- und Calciumarme Mineralwässer empfohlen. Die „Japanese Tea Instructor“-Vereinigung empfiehlt Wasser mit einem pH-Wert zwischen 6 und 7 und möglichst geringen Calcium- und Magnesiumanteilen. Diese liegen bei japanischen Wassern häufig unter 10 mg/l, Werte, die in Europa kaum zu finden sind. Bei MaikoTea haben wir verschiedene europäische Wasser getestet und können als groben Anhaltspunkt Calciumwerte von unter 50 mg/l und Magnesiumwerte unter 30 mg/l empfehlen.<strong> </strong></p>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><strong>Europäisches Wasser</strong><br />
In Deutschland und generell in Europa ist das Leitungswasser deutlich härter und kalkhaltiger, als in Japan. Wenn Ihr solches Wasser zum Teekochen verwendet, erhaltet Ihr einen ausgeprägt bitteren Geschmack und das feine und bei einigen Teesorten ausgesprochen süße Aroma geht verloren. Darüber hinaus macht kalkhaltiges, hartes Wasser den Aufguss trübe und verleiht ihm einen dunklen Rotstich. Wenn Ihr den Aufguss über längere Zeit stehen lasst, wird er noch trüber und dunkler.</p>
<p><strong>Wodurch wird die Wasserhärte bestimmt?</strong><br />
Die Wasserhärte wird durch die Menge der im Wasser gelösten Erdalkali-Ionen bestimmt. Die wesentlichen Härtebildner sind Calcium und Magnesium. Die gelösten Härtebildner können unlösliche Verbindungen wie z.B. Kalk bilden, sowie Farbe und Geschmack von Tee und anderen empfindlichen Getränken oder Speisen beeinträchtigen.<br />
In Deutschland werden drei Härtegrade für Wasser unterschieden:<br />
Härtebereich weich: weniger als 1,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 °dH)<br />
Härtebereich mittel: 1,5 bis 2,5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht 8,4 bis 14 °dH)<br />
Härtebereich hart: mehr als 2, 5 Millimol Calciumcarbonat je Liter (entspricht mehr als 14 °dH)<br />
Weiches Wasser mit einem Härtegrad von 7 gilt enthält in etwa <strong>50 mg</strong> Calcium pro Liter.<br />
<strong>Was ist der pH-Wert?</strong><br />
Die zuständigen Wasserversorgungsunternehmen geben Euch auf Anfrage Auskunft über den Härtegrad sowie den pH-Wert Ihres Leitungswassers.<br />
Der pH- Wert wird auf einer Skala von 0-14 gemessen. Wasser in seiner ursprünglichen Form hat einen pH-Wert von 7 (neutral). Werte unter 7 zeigen saure Lösungen an, Werte über 7 zeigen alkalische (oder basische) Lösungen an. Wasser mit einem pH-Wert von 7 oder darunter ist meistens weiches Wasser, während alkalisches Wasser mit einem pH-Wert über 7 in der Regel hartes Wasser ist. In Deutschland darf das Trinkwasser gemäß der Trinkwasserverordnung einen pH-Wert zwischen 6,5 und 9,5 aufweisen.<br />
Neben der Menge an gelösten Calcium- und Magnesium-Ionen ist also die Säure/Baseneigenschaft des Wassers entscheidend für die Teezubereitung. Hierbei kann der Calciumgehalt häufig als Indikator für den pH-Wert des Wassers gelten.</p>
<p><strong>Der pH-Wert und die Farbe des Aufgusses</strong></p>
<table style="border-color: #000000; border-width: 1px; width: 615px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="5">
<tbody>
<tr valign="top">
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">
<p style="margin-bottom: 0.49cm;"><strong>Saures Wasser </strong></p>
<p style="margin-top: 0.49cm;"><strong>(pH-Wert &lt;7)</strong></p>
</td>
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">
<p style="margin-bottom: 0.49cm;"><strong>Neutrales Wasser </strong></p>
<p style="margin-top: 0.49cm;"><strong>(pH-Wert 7)</strong></p>
</td>
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">
<p style="margin-bottom: 0.49cm;"><strong>Alkalisches Wasser</strong></p>
<p style="margin-top: 0.49cm;"><strong>(pH-Wert &gt;7)</strong></p>
</td>
</tr>
<tr valign="top">
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">Je saurer das Wasser, desto schwächer wird die Farbe des Tees. Bei einem Wert unter 4 wird der Aufguss fast farblos.</td>
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">Der Aufguss erhält die „richtige“, klare Farbe. Diese verändert sich nicht, wenn der Tee über längere Zeit stehen gelassen wird.</td>
<td style="border: 1px solid #aaaaaa; width: 195px;">Der Aufguss wird trübe und kann einen dunklen Rotstich aufweisen<strong>. </strong>Lässt man den Tee stehen, verdunkelt sich die Farbe weiter.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="margin-top: 0.49cm; margin-bottom: 0.49cm;"><strong>Der Kauf von Mineralwasser zur Teezubereitung</strong><br />
In Europa enthalten viele Mineralwässer sehr viel Calcium, welches beim Kochen eine große Menge Kalk bildet. Außerdem weist Mineralwasser häufig eine hohe Konzentration an Hydrogencarbonat auf, welches beim Kochen zerfällt und dadurch den pH-Wert erhöht. Solches Mineralwasser ist zum Teekochen <strong>nicht </strong>geeignet.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Eines der wenigen Ausnahmen bildet das bekannte französische Wasser Volvic. Mit einem pH-Wert von 7,0, Calciumanteil 11,5 mg und Magnesiumanteil 8,0 mg pro Liter ähnelt es am ehesten den japanischen Wassern. In unserem Wasservergleich hat Volvic am besten abgeschnitten.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Als weitere fürs Teekochen geeignete weiche Wasser gelten z.B.:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">S.Bernardo (Italien)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Spa (Belgien)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Luso (Portugal)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Norwater (Norwegen)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Crystal Geyser (USA)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p style="margin-bottom: 0cm;">Unter den mittelharten Wassern gelten z.B. folgende als geeignet:</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Evian (Frankreich)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Valvert (Belgien)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Highland Spring (UK)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Aufbereitung von Leitungswasser </strong></p>
<p>Wenn Ihr Leitungswasser zum Teekochen verwendet, informiert Euch bei Eurem Wasserversorgungsunternehmen über den pH-Wert und Härtegrad Eures Wassers. Sollte Euer Wasser einen pH-Wert von über 7 aufweisen, raten wir Euch dringend dazu, das Wasser mit einem Wasser-Enthärter (in der Regel ein Ionenaustauscher) aufzubereiten. Dabei werden die im Wasser gelösten Kationen (positiv geladene Teilchen), z.B. Calcium- und Magnesium-Ionen, gegen die an dem Austauscher gebundenen Kationen ausgetauscht. Man unterscheidet dabei zwischen Natrium-Ionenaustauscher und Wasserstoff-Ionenaustauscher. Beim Natrium-Ionenaustauscher wird Calcium aus dem Wasser aufgenommen und dafür Natrium abgegeben. Dieser Austausch ist pH-neutral, d.h., der pH-Wert ändert sich bei der Enthärtung nicht. Beim Wasserstoff-Ionenaustauscher wird Calcium gegen Wasserstoff-Ionen ausgetauscht, dabei senkt sich bei der Enthärtung auch der pH-Wert. Zum Teekochen eignet sich deshalb nur ein Wasserstoff-Ionenaustauscher.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>Siedezeit des Wassers</strong></p>
<p>Bitte achtet darauf, das Wasser nie längere Zeit kochen zu lassen. Bei längerem Sieden entweicht das im Wasser gelöste Kohlendioxid vollständig. Dadurch verliert es die Fähigkeit, den pH-Wert in einem schwach sauren Bereich zu halten, was nachteilige Folgen für den Geschmack des Tees hat.</p>
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		<title>Karigane (Kukicha) – der Mischling unter den japanischen Grüntees</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 06:28:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teesorten]]></category>

		<category><![CDATA[Karigane]]></category>

		<category><![CDATA[Koffein]]></category>

		<category><![CDATA[Teemischung]]></category>

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		<description><![CDATA[
Neben den japanischen Hauptteesorten Sencha, Gyokuro und Matcha gibt es zahlreiche weitere beliebte Sorten. Weit verbreitet ist z.B. Karigane, auch Kukicha genannt.
Für die Teesorten Gyokuro und Sencha werden nur die besten, unbeschädigten Blätter der Teepflanze verwendet. Die Ernte enthält jedoch auch Stängel, kleinere Blätter- und andere Pflanzenteile. Diese werden während des Verarbeitungsprozesses von den Hauptprodukten [...]]]></description>
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<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Neben den japanischen Hauptteesorten Sencha, Gyokuro und Matcha gibt es zahlreiche weitere beliebte Sorten. Weit verbreitet ist z.B. Karigane, auch Kukicha genannt.</span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Für die Teesorten Gyokuro und Sencha werden nur die besten, unbeschädigten Blätter der Teepflanze verwendet. Die Ernte enthält jedoch auch Stängel, kleinere Blätter- und andere Pflanzenteile. Diese werden während des Verarbeitungsprozesses von den Hauptprodukten getrennt und zu einer neuen Teesorte vermischt: Karigane bzw. Kukicha. Das Wort „Kukicha“ bedeutet „Stängeltee“ und ist die japanweite Bezeichnung für diesen Tee – in der Region Kyoto wird er jedoch als „Karigane“ bezeichnet. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Bei der Qualitätsbeurteilung von Karigane spielt das Mischverhältnis eine bedeutende Rolle: es sollte ein ausgewogenes Verhältnis zwischen großen, zu Nadeln gerollten Blättern, Stängeln und kleineren Blätterteilen bestehen. Die helleren Stängel setzen sich klar von den dunkleren Teeblättern ab. Das entstehende Bild sollte ein harmonisches Mengen- und Farbverhältnis ergeben und einen erfrischenden Anblick bieten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/kariganeteeblatt.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-218" title="kariganeteeblatt©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/kariganeteeblatt.jpg" alt="" width="281" height="211" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Je nachdem, ob der Karigane aus Gyokuro- oder Sencha-Teilen besteht, schmeckt er eher blumig-mild oder erfrischend-herb. Beliebt sind auch Mischungen, die Teile beider Teesorten enthalten. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Ein hochwertiger Karigane-Gyokuro kommt dem Geschmack eines „echten“ Gyokuros erstaunlich nahe. Deswegen erfreut sich der „Stängeltee“ auch großer Beliebtheit in Japan: er ist viel günstiger als hochwertige Gyokuros oder Senchas und schmeckt gleichzeitig besser als andere Tees seiner Preisklasse. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Zubereitungsempfehlungen</span></strong></p>
<p>Die Zubereitung von Karigane ist ähnlich wie die von Sencha. Selbstverständlich solltet Ihr Euch bei der Teezubereitung stets nach Eurem eigenen Geschmack richten. Die folgenden Empfehlungen bieten Euch jedoch einige generelle Anhaltspunkte:</p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Gießt 8 g Tee mit ca. 240 ml Wasser bei einer Temperatur von etwa 70° C auf und lasst den Aufguss 60 – 90 Sekunden lang ziehen. Die Teeblätter sollten frei in der Teekanne schwimmen können.</span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Nach Belieben könnt Ihr auch eine höhere Wassertemperatur verwenden und die Ziehzeit auf 30 – 45 Sekunden verkürzen.</span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Schenkt den Tee abwechselnd in kleinen Mengen reihum in die Teeschalen ein. So verteilt sich der Tee, der am Boden der Kanne stärker ist, gleichmäßig auf alle Schalen. Gießt bis zum letzten Tropfen, damit die Teeblätter für weitere Aufgüsse so trocken wie möglich in der Kanne verbleiben. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Ihr könnt dieselben Teeblätter je nach Qualität bis zu dreimal aufgießen. Ab dem zweiten Aufguss empfiehlt es sich, die Wassertemperatur zu erhöhen und ggf. die Ziehzeit zu verkürzen. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Generell gilt für Karigane die gleiche Faustregel wie für Gyokuro und Sencha: je höher die Qualität des Tees, desto niedriger die Wassertemperatur und desto länger die Ziehzeit. Eine niedrige Wassertemperatur betont die süßen und milden Aromen, durch die sich hochwertige Tees auszeichnen. Hohe Temperaturen lösen dagegen mehr Bitterstoffe. Bei geringer Qualität der Teeblätter sollte die Wassertemperatur nicht zu niedrig sein, da der Tee sonst einen sehr dünnen, faden, kaum wahrnehmbaren Geschmack entfaltet. </span></p>
<p style="margin-bottom: 13.9pt;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Karigane schmeckt in der Regel etwas weniger intensiv und milder als Gyokuro und Sencha. Deswegen ist er besonders als Alltagsgetränk zum Essen geeignet und ist ein gutes Einstiegsgetränk für Menschen, die japanischen Grüntee neu für sich entdecken. Auch enthalten die Stängel weniger Koffein (Teein) als die Teeblätter. Durch die Mischung von Stängeln und Blätterteilen wirkt Karigane somit weniger aufmunternd und mehr entspannend, ein Grund, weswegen er in Japan besonders gerne am Abend getrunken wird. </span></p>
<p class="MsoNormal"><span style="font-size: 11pt;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
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		<title>Backen mit Matcha</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=184</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=184#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 00:08:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teerezepte]]></category>

		<category><![CDATA[backen mit Matcha]]></category>

		<category><![CDATA[Hochzeitstorte. Marzipan]]></category>

		<category><![CDATA[Matcha]]></category>

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		<description><![CDATA[Matcha-Pulver kann vielfältig und kreativ zum Kochen und Backen verwendet werden. Für diese selbstgemachte Hochzeitstorte wurde Matcha in das Marzipan gegeben, aus dem die Rosenblätter geformt sind.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_183" class="wp-caption alignnone" style="width: 510px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/p1000625_bearbeitet-2.jpg"><img class="size-full wp-image-183" title="Hochzeitstorte_mit_Matcha©Dahlhoff" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/p1000625_bearbeitet-2.jpg" alt="" width="500" height="595" /></a><p class="wp-caption-text">Matcha-Pulver kann vielfältig und kreativ zum Kochen und Backen verwendet werden. Für diese selbstgemachte Hochzeitstorte wurde Matcha in das Marzipan gegeben, aus dem die Rosenblätter geformt sind. </p></div></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Matcha – Medizin, Erleuchtung und moderner Lifestyle</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=168</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=168#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Sep 2008 02:56:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<category><![CDATA[Teesorten]]></category>

		<category><![CDATA[backen mit Matcha]]></category>

		<category><![CDATA[kochen mit Matcha]]></category>

		<category><![CDATA[Kyotanabe]]></category>

		<category><![CDATA[MaikoTea]]></category>

		<category><![CDATA[Matcha]]></category>

		<category><![CDATA[Matcharezepte]]></category>

		<category><![CDATA[Teezeremonie]]></category>

		<category><![CDATA[Uji]]></category>

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		<description><![CDATA[Matcha, der Pulvertee für die japanische Teezeremonie, hat in Japan eine jahrhundertelange Tradition. Bis vor wenigen Jahren in Europa nur von Kennerinnen und Kennern getrunken, gehört Matcha in jüngster Zeit zu den Erscheinungen auf dem europäischen Teemarkt, die sich am schnellsten verbreiten und am vielfältigsten sind. Zum einen wächst die Gemeinde der Teezeremonie-Praktizierenden und derjenigen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/macchac2a9maikotea.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-177" title="maccha©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/macchac2a9maikotea.jpg" alt="" width="130" height="130" /></a>Matcha, der Pulvertee für die japanische Teezeremonie, hat in Japan eine jahrhundertelange Tradition. Bis vor wenigen Jahren in Europa nur von Kennerinnen und Kennern getrunken, gehört Matcha in jüngster Zeit zu den Erscheinungen auf dem europäischen Teemarkt, die sich am schnellsten verbreiten und am vielfältigsten sind. Zum einen wächst die Gemeinde der Teezeremonie-Praktizierenden und derjenigen, welche Matcha im klassischen Stil zubereiten. Zum anderen ist der zu Pulver gemahlene Tee auf scheinbar unbegrenzte Weise für moderne Drinks sowie zum Kochen und Backen geeignet. So entwickeln sich eine Vielzahl von Trends rund um das Getränk, welches ursprünglich von buddhistischen Mönchen als Medizin sowie als konzentrationsförderndes Mittel bei Meditationsübungen verwendet wurde.</p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/tenchaleaves.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-176" title="tenchaleaves©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/tenchaleaves.jpg" alt="" width="135" height="135" /></a><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Was ist Matcha?</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong></strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Matcha wird aus Tencha hergestellt, der auf Schattenfeldern (Ooishita-en) wächst. Diese Felder werden drei bis vier Wochen vor der Ernte (ab Mitte April) abgedeckt, wodurch die Teeblätter reduzierte Sonneneinstrahlung erhalten. Nur die obersten, frisch gesprossenen Blätter werden gepflückt (in der Regel per Hand) und noch am selben Tag der Ernte gedämpft. Dadurch wird der Oxidationsprozess verhindert und die Blätter behalten ihre grüne Farbe. Im nächsten Schritt werden die Blätter ca. 20 Minuten lang unter Hitzezufuhr getrocknet. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Bis hierhin gleichen sich die Verarbeitungsmethoden von Tencha und Gyokuro. Anstatt die Teeblätter nun auf verschiedene Arten zu rollen, werden die Tencha-Blätter als nächstes von Stängeln, Blattadern etc. getrennt, bevor sie weiter (ohne Rollen) getrocknet werden. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Daraufhin werden die Blätter in Steinmühlen zum eigentlichen Matcha gemahlen, einem sehr feinen Pulver. Dieser Prozess ist sehr langwierig: eine Mühle mahlt pro Stunde nur etwa 40 g Matchapulver. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/matchaprozess.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-178" title="matchaprozess©MaikoTea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/matchaprozess.jpg" alt="" width="391" height="85" /></a></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Weil die Intensität von Geschmack und Geruch in der pulverisierten Matcha-Form schnell nachlässt, bewahren Teeanbauer den Tee in der ungemahlenen Tencha-Form auf. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Matcha trinken ist so, als würden Sie Teeblätter essen: Sie nehmen mit ihm 100% der wertvollen Inhaltsstoffe von grünem Tee (von denen viele nicht wasserlöslich sind) auf.<span> </span></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wie entstand die Matcha-Kultur in Japan?</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Es ist überliefert, dass zu Beginn des 9. Jahrhunderts buddhistische Mönche zum ersten Mal Teesamen aus China nach Japan brachten; diese wurden in der Nähe von Kyoto angepflanzt, schienen jedoch langfristig keine allzu große Bedeutung erreicht zu haben. Im 12. Jahrhundert brachte der Mönch Eisai erneut Teesamen aus China nach Japan, die in der Gegend um Uji (Kyoto) gepflanzt wurden. Dies gilt als die Geburtsstunde des Uji-Chas und damit der japanischen Teekultur. Der Tee wurde wie in China zu Pulver vermahlen, und mit der Zeit entstand aus dem überlieferten chinesischen Zen-Ritual des gemeinsamen Teetrinkens die hochentwickelte Kultur der japanischen Teezeremonie. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Matcha war somit die erste Art, auf die in Japan Tee getrunken wurde. Aus Blättern gebrühter Tee entstand erst später: in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurde in der Uji-Gegend eine Methode entwickelt, bei der die Teeblätter nach dem Dämpfen und Trocknen gerollt wurden. Dies sollte den Beginn der Sencha-Produktion markieren. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Was bei der Matcha-Qualität beachtet werden sollte</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Matcha gibt es in unzähligen Qualitätsstufen, von den höchsten Graden für die Teezeremonie bis zu niedrigen Graden für die Massenproduktion von Koch- und Backwaren. In der Regel ist die Farbe des gemahlenen Pulvers bereits ein Indiz für die Qualität: hochwertiges Matchapulver hat ein helles, leuchtendes Jadegrün im trockenen Zustand und ein dunkles, leuchtendes Jadegrün, nachdem es mit einem Bambusbesen aufgeschlagen wurde. Niedrigere Qualitäten sehen dagegen häufig blass aus, können ins Bräunliche gehen oder einen Gelbstich haben. Neben dem Farbverlust wirkt sich der Gütegrad vor allem auf den Geschmack aus: dieser kann bei geringerer Qualität sehr bitter bis sauer ausfallen.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Darüber hinaus solltet Ihr beachten, dass es auch Sencha und andere Grüntees in pulverisierter Form gibt. Die Qualität dieser Tees steht denen der niedrigen Matcha-Grade noch einmal um Weites nach. Meist gibt die Kennzeichnung auf der Verpackung zwar eindeutige Hinweise darauf, ob es sich um „echten“ Matcha handelt, oder um eine andere gemahlene Teesorte. Leider tauchen in Europa und Amerika jedoch immer wieder „Matcha-Fakes“ auf. Achtet deswegen beim Kauf darauf, inwieweit eine Rückverfolgung von Herkunftsregion und Produktionsbedingungen möglich ist.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wie wird Matcha zubereitet?</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Wenn Matcha auf die klassische Weise getrunken wird, wird zwischen zwei Arten unterschieden: Koicha (starker Tee) und Usucha (dünner Tee). Für Koicha werden nur die höchsten Qualitäten gebraucht. Im Vergleich zur Wassermenge wird so viel Teepulver verwendet, dass das Getränk fast wie eine dicke Paste aussieht. Koicha wird in Japan nur zu sehr besonderen Anlässen wie z.B. Neujahr gereicht. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Usucha ist die verbreitetere Form der Matchazubereitung. Im Vergleich zur Wassermenge wird nur halb so viel oder noch weniger Matchapulver verwendet, als für Koicha. Usucha bereiten Schülerinnen und Schüler der Teezeremonie zu und er wird zu weniger offiziellen Anlässen gereicht, als Koicha. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">In Japan werden Matchas in der Regel als Koicha oder Usucha klassifiziert, wobei Koicha sich in Qualität und Preis von Usucha abhebt. Während Ihr einen Koicha in der Regeln auch als Usucha zubereiten könnt, indem Ihr weniger Matchapulver verwendet, ist es in den meisten Fällen nicht ratsam, einen Usucha wie einen Koicha zuzubereiten. Der Tee würde zu stark, streng oder bitter werden.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Die folgende Anleitung für Usucha richtet sich nicht nach den Regeln der Teezeremonie, sondern nach den Bedürfnissen von Menschen, die gerade erst mit Matcha in Berührung gekommen sind<em>. </em>Wir geben Euch einige Tipps, wie Ihr den Tee auch mit wenig Übung schaumig aufschlagen können.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Zubereitungsvorschlag </span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Für die Zubereitung von Matcha eignet sich entweder eine für diesen Tee vorgesehene Matcha-Schale oder eine andere runde Schale von ca. 8 cm Höhe und 12 cm Durchmesser. Um den Tee aufschlagen zu können und die kleinen Bläschen auf der Oberfläche zu erzielen, benötiget Ihr einen Chasen (Bambusbesen). Ein Löffel oder Schneebesen ist nicht geeignet. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">In der Teezeremonie wird der Matcha mit einem Chashaku (Bambuslöffel) in die Matcha-Schale gegeben (siehe Bild 2). Ihr könnt jedoch auch einen Teelöffel verwenden.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha1cc2a9maikotea.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-192 aligncenter" title="matcha1@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha1cc2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /> </a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">1. Gießt heißes Wasser in die Matcha-wan (Schale), um sie aufzuwärmen. Stellt Chasen (Bambusbesen) in die Schale und lasst ihn ca. 10 Minuten lang einweichen. Dies erleichtert das spätere Aufschlagen des Tees.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;">
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="margin-left: 23.5pt; text-indent: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha2cc2a9maikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-193" title="matcha2@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha2cc2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>2. Leert das Wasser aus und füllt ca. 2 g (2 Bambuslöffel) Matchapulver in die Schale. Die genaue Menge kann Eurem persönlichen Geschmack entsprechend variieren.</p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="margin-left: 23.5pt; text-indent: 0cm; text-align: center;">
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="margin-left: 23.5pt; text-indent: 0cm; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha3cmaikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-194" title="matcha3@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha3cmaikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>3. In Bild 3 seht Ihr, wie ca. 2 g Matcha in einer dafür vorgesehenen Schale aussehen. 2 g scheint sehr wenig zu sein, aber bei Pulvertee sind kleine Mengen ausreichend.</p>
<p class="MsoBodyTextIndent2" style="margin-left: 23.5pt; text-indent: 0cm; text-align: center;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha4cmaikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-195" title="matcha4@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha4cmaikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">4. Wenn sich kleine Klümpchen im Matchapulver befinden, füllt noch kein heißes Wasser in die Schale, da diese sonst bestehen bleiben könnten. Gießt stattdessen zuerst eine kleine Menge kaltes Wasser auf das Pulver. </span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha5cmaikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-196" title="matcha5@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha5cmaikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">5. Vermischt Wasser und Pulver mit dem Chasen (Matcha-Besen) zu einer cremigen Paste. So lösen sich alle Klümpchen auf und Ihr könnt problemlos einen ebenmäßigen und leckeren Matcha zubereiten.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha6cc2a9maikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-197" title="matcha6@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha6cc2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">6. Gießt heißes Wasser in die Schale. Verwendet 60 ml bis 70 ml Wasser bei einer Temperatur von 80° C.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha7_mit_m_c2a9maikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-198" title="matcha7_mit_m@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha7_mit_m_c2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">7. Schlagt den Tee nun mit dem Besen auf. Haltet dazu den Griff fest in der Hand, während Ihr aus dem Unterarm heraus schnelle, kleine Rührbewegungen machen. Bewegt den Besen so, als würdet Ihr den Buchstaben &#8220;M&#8221; in die Schale schreiben.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha8cc2a9maikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-199" title="matcha8@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha8cc2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">8. Wenn die Oberfläche des Tees cremig aussieht und von einem Schaum mit vielen kleinen Bläschen bedeckt ist, ist der Matcha servierfertig. Nehmt den Chasen nach einer abschließenden Kreisbewegung langsam aus der Schale, um den Schaum gleichmäßig zu verteilen.</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;">
<p class="MsoNormal" style="margin-left: 23.5pt; text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha9cc2a9maikotea.jpg"><img class="aligncenter size-thumbnail wp-image-200" title="matcha9@maikotea" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/matcha9cc2a9maikotea-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">9. Auch wenn es Euch aufwändig und schwierig erscheint, Matcha zuzubereiten: entspannt Euch, nehmt Euch ein paar Minuten Zeit und genießt jeden Schritt der Zubereitung ebenso, wie den reifen und gleichzeitig lieblichen Geschmack des fertigen Tees!</span></p>
<p>Um den Geschmack des Matchas zu unterstreichen empfehlen wir Euch, eine kleine Süßigkeit dazu zu essen.<strong></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/matchafinancier2-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-172" title="matchafinancier©R.Stoesser" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/matchafinancier2-1-240x300.jpg" alt="" width="168" height="210" /></a><strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Kochen und backen</span></strong></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><strong></strong><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">In Japan werden schon seit vielen Jahren niedrigere Matcha-Grade verwendet, um unzählige Arten von Süßigkeiten herzustellen. Prinzipiell könnt Ihr Matchapulver genauso zum Backen einsetzen, wie z.B. Kakaopulver oder Puderzucker. Ob Waffeln, Muffins, Mamorkuchen, Spritzgebäck oder Panna Cotta: nur wenige Gramm Matcha bringen nicht nur eine frische, grüne Farbe, sondern auch den herb-süßen Teegeschmack. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf!.</span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: left;"><span style="font-size: 11pt; font-family: Arial;">Auch zum Kochen wird Matchapulver in Japan verwendet, z.B. in Ocha-Soba (japanische Nudeln), um Saucen zu verfeinern, oder als Dekoration auf fertige Gerichte gestreut. Ein beliebtes Gericht in Kyotanabe (Region Uji) ist zum Beispiel ein Reis-Gratin mit einer Matcha-grünen Béchamelsauce und Tencha-Blättern, die auf den gebackenen Käse gestreut werden. </span></p>
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;">
<p class="MsoBodyText" style="text-align: center;"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/matchafinancier2-1.jpg"><br />
</a></p>
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		<title>Die Matcha-Zauber-Konditorei</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Sep 2008 08:10:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
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		<description><![CDATA[
Im Herzen von Uji, einer der bedeutensten Teestädte Japans, befindet sich die kleine, auf den ersten Blick zwischen den vielen modernen Cafés und Restaurants eher unscheinbare Konditorei „Palmier“ (oder auf Japanisch: Parumiya). Seit 1967 führen der heute 67-jährige Herr Umeda Tadashi und seine Frau Umeda Yoko ihren kleinen Betrieb im Erdgeschoss ihres Wohnhauses.
Vor 30 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:DoNotOptimizeForBrowser /> </w:WordDocument> </xml><![endif]--></p>
<p><div id="attachment_209" class="wp-caption alignleft" style="width: 200px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/kopie-von-img_3127.jpg"><img class="size-medium wp-image-209" title="Konditorei Parumiya in Uji@R.Stoesser" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/10/kopie-von-img_3127-225x300.jpg" alt="Konditorei Parumiya in Uji" width="190" height="252" /></a><p class="wp-caption-text">Konditorei Parumiya in Uji</p></div></p>
<p class="MsoNormal">Im Herzen von Uji, einer der bedeutensten Teestädte Japans, befindet sich die kleine, auf den ersten Blick zwischen den vielen modernen Cafés und Restaurants eher unscheinbare Konditorei „Palmier“ (oder auf Japanisch: Parumiya). Seit 1967 führen der heute 67-jährige Herr Umeda Tadashi und seine Frau Umeda Yoko ihren kleinen Betrieb im Erdgeschoss ihres Wohnhauses.</p>
<p class="MsoNormal">Vor 30 Jahren begannen die beiden mit der Herstellung von Matcha-Gebäck. Damals waren sie absolute Vorreiter auf diesem Gebiet, dass in Japan zu immer größerer Beliebtheit fand und mittlerweile sogar in Europa und in Amerika zum Trend geworden ist.</p>
<p class="MsoNormal">Das Ehepaar Umeda stellt eine Vielzahl von leckeren Matcha-Süßigkeiten her: Matcha-Cremetorte, Matcha-Sahne-Rolle, Matcha-Chiffoncake, Matcha-Financier, Matcha-Spritzgebäck, verschiedene Arten von Matcha-Keksen, Matcha-Pudding und vieles mehr. Das Highlight bildet für mich die „Nama Chocorētō“, eine weiße Matcha-Schokolade mit Sahne verfeinert.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Robby und ich hatten die Möglichkeit, dem Ehepaar Umeda sowie dem angestellten Konditor Shukuin Kenji zwei Tage lang bei der Arbeit zusehen zu dürfen. In der Backstube beobachteten wir die Herstellung von Matcha-Financier und Matcha-Schokolade, beides Artikel, die über <a href="http://http://www.maikoteashop.com/epages/61694164.sf/sec58ewD6qMb1s/?ObjectPath=/Shops/61694164/Categories/%22S%C3%BC%C3%9Fes%20%26%20Salziges%22/%22Matcha%20Kuchen%22" target="_blank">MaikoTea</a> weltweit im Internet vertrieben werden.</p>
<p class="MsoNormal">Frau und Herr Umeda sind sehr herzliche und bescheidene Leute, die uns freundlichst aufgenommen haben. Wenn Ihr einmal nach Uji kommen solltet, empfehle ich Euch unbedingt, einmal vorbei zu schauen.</p>
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		<title>Klassifizierung von (Grün)Tee</title>
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		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=149#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Sep 2008 05:03:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Teesorten]]></category>

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		<category><![CDATA[Klassifizierung von Tee]]></category>

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		<category><![CDATA[Schwarzer Tee]]></category>

		<category><![CDATA[unfermentiert]]></category>

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		<description><![CDATA[


Mit seinen unzähligen verschiedenen Arten ist Tee das beliebteste Getränk der Welt: er wird von ca. 2,7 Billionen Menschen getrunken, Kaffee dagegen nur von etwa 1,9 Billionen.Verschiedene Teearten werden ihren unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden nach in drei grundlegende Kategorien eingeteilt: schwarzer Tee, Oolong Tee und grüner Tee. Sie werden alle aus den Blättern derselben immergrünen Pflanze (Camellia [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="520">
<tbody>
<tr>
<td style="text-align: left;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Mit seinen unzähligen verschiedenen Arten ist Tee das beliebteste Getränk der Welt: er wird von ca. 2,7 Billionen Menschen getrunken, Kaffee dagegen nur von etwa 1,9 Billionen.</span><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Verschiedene Teearten werden ihren unterschiedlichen Verarbeitungsmethoden nach in drei grundlegende Kategorien eingeteilt: schwarzer Tee, Oolong Tee und grüner Tee. Sie werden alle aus den Blättern derselben immergrünen Pflanze (Camellia sinensis) hergestellt. </span></td>
</tr>
<tr>
<td>
<hr size="1" /></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;"><strong><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #006633;">1.Klassifizierung nach Verarbeitungsmethoden</span></strong> <img src="http://www.maiko.ne.jp/german/images/chako4th-2.gif" alt="" width="510" height="184" /></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="450" align="center">
<tbody>
<tr>
<td><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">* Eine immergrüne Pflanze, ursprünglich aus der Unnan Provinz in China . ** Japanischer Tee gehört zu der Gruppe der grünen Tees.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="520">
<tbody>
<tr>
<td>
<hr size="1" /></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #006633;"><strong>2. Klassifizierung von grünem Tee (japanischem Tee) </strong></span></p>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="510" align="center">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Grüner Tee (japanischer Tee) kann in weitere Sorten eingeordnet werden. </span></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="2"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Anbaumethode: </span></td>
</tr>
<tr>
<td>
<div><img src="http://www.maiko.ne.jp/german/images/sencha-en.jpg" alt="" width="250" height="188" /> <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #006633;"><strong>Roten en</strong></span></div>
</td>
<td>
<div><img src="http://www.maiko.ne.jp/german/images/gyokuro-en.jpg" alt="" width="250" height="188" /> <span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #006633;"><strong>Ooishita en</strong></span></div>
</td>
</tr>
<tr>
<td>
<div><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"> in vollem Sonnenlicht gewachsen</span></div>
</td>
<td>
<div><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">bei reduzierter Sonneneinstrahlung gewachsen (ab Mitte April bedeckt)</span></div>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<table border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="510" align="center">
<tbody>
<tr>
<td colspan="2">
<div><img src="http://www.maiko.ne.jp/german/images/chako4th-3.jpg" alt="" width="491" height="476" /></div>
<table style="height: 217px;" border="0" cellspacing="0" cellpadding="3" width="481" align="center">
<tbody>
<tr>
<td width="33%" valign="top">
<table style="height: 109px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" width="153" align="center" bordercolor="#006633">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#006633"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ffffff;">Sencha</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;" bordercolor="#FFFFFF"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">75 % des in Japan produzierten Tees ist Sencha. Typisch sind sein frisches Aroma und sein belebender, herber Geschmack.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
<td width="33%" valign="top"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"></p>
<table style="height: 107px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" width="152" align="center" bordercolor="#006633">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#006633"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ffffff;">Gyokuro</span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;" bordercolor="#FFFFFF"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"> ist der edelste japanische Tee. Gyokuro zeichnet sich durch sein sanftes Grün und seinen hocharomatischen, milden Geschmack aus.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p></span></td>
<td width="33%" valign="top">
<table style="height: 106px;" border="1" cellspacing="0" cellpadding="3" width="150" align="center" bordercolor="#006633">
<tbody>
<tr>
<td bgcolor="#006633"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif; color: #ffffff;">Tencha (Matcha) </span></td>
</tr>
<tr>
<td style="text-align: left;" bordercolor="#FFFFFF"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Matcha (Maccha) ist gemahlener Tencha. Charakteristisch ist der vollmundige, reife Geschmack.</span></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3"><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;">Grüner Tee wird in die oben genannten drei Kategorien eingeteilt (Sencha, Gyokuro, Tencha). Auf dem Markt werden jedoch noch viele andere Unterkategorien wie zum Beispiel Karigane (Kukicha), Konacha (Pulvertee), Genmaicha oder Houjicha angeboten.</span></td>
</tr>
<tr>
<td colspan="3">
<div><span><span style="font-family: Arial,Helvetica,sans-serif;"> </span></span></div>
<p><a href="http://www.maikoteashop.com" target="_blank">Quelle: www.maikoteashop.com</a></td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
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		<title>Schwarzwälder Schinken und Schweizer Alpen - eine Reise in die Welt des Yame-Cha</title>
		<link>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=129</link>
		<comments>http://www.greenteablog.eu/blog/?p=129#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Sep 2008 11:27:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Johanna</dc:creator>
		
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Während der O-Bon Ferien besuchten Robby und ich die Präfektur Fukuoka auf der Insel Kyushu. Dort hatten wir die Gelegenheit, von Yoshiizumi Masayuki, Chef der Teefirma Yoshiizumi En, eine Einführung in Yame-Cha zu erhalten.
 
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<p class="MsoNormal">Während der O-Bon Ferien besuchten Robby und ich die Präfektur Fukuoka auf der Insel Kyushu. Dort hatten wir die Gelegenheit, von Yoshiizumi Masayuki, Chef der Teefirma Yoshiizumi En, eine Einführung in Yame-Cha zu erhalten.</p>
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<p class="MsoNormal">Wir trafen Herrn Yoshiizumi in seinem neuen Teehaus in Yame, an das auch das Büro und die Fabrik der Firma angegliedert sind. Bei einem Rundgang durch die Fabrik konnten wir eine Reihe hochmoderner Maschinen bewundern, die den Tee verarbeiten, aussortieren und verpacken. Die Produktions- und Verpackungsweise steht in großem Gegensatz zu den Methoden, die wir aus Kyotanabe kennen: dort wird der Tee häufig noch per Hand aussortiert und eingetütet.</p>
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<p><div id="attachment_135" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-022.jpg"><img class="size-medium wp-image-135" title="Gyokuro-Vorführung mit Chef Yoshiizumi Masayuki im Hintergrund©J.-L.Dahlhoff" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-022-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Gyokuro-Vorführung mit Chef Yoshiizumi Masayuki im Hintergrund</p></div></p>
<p class="MsoNormal">Nachdem Herr Yoshiizumi uns ausführlich die Abläufe in der Fabrik erklärt hatte, ließ er für uns in seinem sehr geschmackvollen, modern eingerichteten Teehaus Gyokuro servieren. Wir tranken zunächst einen Gyokuro auf die klassische Art und dann einen Shizukucha. Der Shizukucha wird wie der Susuricha in Kyoto nicht in einem Kyusu (Teekanne) zubereitet, sondern aus einer Schale mit Deckel „geschlürft“.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Die Zubereitungsweisen waren denjenigen, die wir aus Kyoto kennen, sehr ähnlich. Im Geschmack unterschieden sich die Tees jedoch deutlich: im Vergleich zu den Uji-Gyokuros schienen sie etwas mehr Körper und mehr Würze zu haben, die möglicherweise bei niedrigeren Qualitäten in Bitterkeit umschwingen kann. Beide Tees hatten weniger „amami“ (Süße), als der Tee der Region Kyoto. Der „umami“-Geschmack ging in eine etwas andere Richtung: wie gesagt etwas würziger, herzhafter, kräftiger, strenger. Im Abgang konnten wir auch etwas leicht Rauchiges erkennen, das Robby an den Geschmack von Schwarzwälder Schinken erinnerte.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Uns schmeckten beide servierten Tees sehr gut. Allerdings haben wir maximal zwei Aufgüsse eines Tees genossen, wissen also nicht, wie ergiebig sie noch nach drei oder vier Aufgüssen gewesen wären. Duft und Farbe der aufgegossenen Blätter waren intensiv. Da die Blätter maschinell geerntet wurden, waren sie jedoch zerschnitten und konnten sich nicht zu ihrer vollen Größe entfalten. Es erfüllt mich immer wieder mit großer Freude, wenn ich einen handgeernteten Uji-Gyokuro trinke und die Blätter nach einigen Aufgüssen unversehrt vollständig aufgegangen sind. Einen handgepflückten Yame-Gyokuro habe ich bisher nicht getrunken.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Im Laufe unseres Aufenthaltes in der Präfektur Fukuoka sollten wir immer wieder auf Menschen stoßen, die uns erklären wollten, weswegen der Tee aus Yame besser sei, als der aus Kyoto. In Kyoto wird stets das Gegenteil behauptet; ein kleiner Krieg zwischen zwei kleinen, aber hoch angesehenen Teeregionen. Ich persönlich bevorzuge den süßen, milden Uji-Gyokuro, schätze jedoch auch den Yame-Gyokuro sehr. Das gegenseitige Abwerten finde ich schade und unnötig.</p>
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<p><div id="attachment_130" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-060.jpg"><img class="size-medium wp-image-130" title="Terassenfelder von Hoshinomura©R.Stoesser" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-060-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Terassenfelder von Hoshinomura</p></div></p>
<p class="MsoNormal">Nach der Teeverköstigung fuhren wir mit Herrn Yoshiimizu ins berühmte Hoshinomura (wörtl. übersetzt „Sternendorf“), das bekannt für seine „Tanada“ (Terrassenfelder) ist. In einem kleinen Restaurant mit wunderbarem Ausblick auf die idyllischen Felder aßen wir die bisher besten hausgemachten Soba-Nudeln unseres Lebens. Unser Besuch in dem familienbetriebenen Gasthaus war eine große Sensation; Ausländer verirren sich so gut wie nie in dieses Restaurant, welches ein Insider-Tipp zu sein scheint. Der Chefkoch ließ es sich so auch nicht nehmen, uns seltenen Gästen den Prozess der Soba-Nudel-Herstellung eingehend zu erklären.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Weiter ging es den Berg hinauf zum „Cha no Bunkakan“ (Tee-Kulturzentrum bzw. Teemuseum). Die gewundene Straße bot einen traumhaften Ausblick auf Tee und Reisfelder im Terrassenstil, sattes Grün, sanfte Hügel und einen klaren, steinigen Bach. Vielleicht war es vor allem dieser Bach, der uns irgendwie an eine schweizer Alpenladschaft erinnerte.</p>
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<p class="MsoNormal">Das Teemuseum von Hoshinomura informiert über die Geschichte des Tees in der Welt und vor allem natürlich in Japan und Yame. Es stellt verschiedene Anbaugebiete und deren Produktionsmenge vor und bietet den Gästen die Möglichkeit, mit einer Steinmühle ihren eigenen Matcha zu mahlen. Die Matchamühlen waren von einer Gruppe von Kindern belegt, die große Freude am Mahlen zu haben schienen. Auch wir ließen uns den Yame-Matcha nicht entgehen und nahmen auf einer Teebank Platz, wo uns eine Schale Matcha mit Wagashi (traditionelle japanische Süßigkeit) gereicht wurde. Zur Rechten genossen wir die Aussicht auf den sorgfältig gepflegten Steingarten, der zum Museum gehörte. Zur Linken bot sich uns ein weiteres Mal ein malerischer Ausblick auf die<span> </span>Terrassenfelder.</p>
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<p><div id="attachment_131" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-063.jpg"><img class="size-medium wp-image-131" title="Reganji von Yame©J.-L.Dahlhoff" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-063-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Reganji von Yame</p></div></p>
<p class="MsoNormal">Unser nächster Abstecher führte uns zum Reiganji (Tempel), wo der Ursprung des Yame-Tees liegen soll. Der Geschichte nach hatte der im heutigen Akita geborene Zenmeister Eirin Shuuzui in China den Buddhismus studiert. Von dort brachte er zu Beginn des 15. Jahrhunderts Teesamen mit nach Japan und pflanzte diese in der Gegend um Yame, wo er auch einen Tempel errichten ließ. Weil ihn die Gegend an seine Umgebung in China erinnerte, benannte er den Tempel in Yame nach dem Tempel, in dem er in China studiert hatte: „Reganji“.</p>
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<p class="MsoNormal">Zwar ist überliefert, dass bereits zu Beginn des 9. Jahrhunderts die ersten Mönche Teesamen aus China nach Japan brachten; diese wurden jedoch auf der Insel Honshu angepflanzt und schienen langfristig keine allzu große Bedeutung erreicht zu haben. Im 12. Jahrhundert brachte ein buddhistischer Mönch erneut Teesamen aus China nach Japan, die in der Gegend um Uji (Kyoto) gepflanzt wurden. Dies gilt als die Geburtsstunde des Uji-Chas und damit der japanischen Teekultur. Zu dieser Zeit schien Tee auf Kyushu jedoch noch nicht bekannt gewesen zu sein.</p>
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<p><div id="attachment_133" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-070.jpg"><img class="size-medium wp-image-133" title="Enkel des ersten Teebaums von Yame©J.-L.Dahlhoff" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-070-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Enkel des ersten Teebaums von Yame</p></div></p>
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<p class="MsoNormal">Der Reganji und somit der Geburtsort des Yame-chas liegt auf einem Hügel und bietet einen wunderbaren Ausblick auf die Umgebung. Den ganzen Tag schon waren wir auf wenig befahrenen Straßen durch eine dünn besiedelte Landschaft gefahren; die Gegend um den Reganji jedoch schien tatsächlich völlig abseits von dem Rest der Welt zu liegen.</p>
<p class="MsoNormal">Wir wurden zum Tee in den Tempel gebeten, bewunderten den Garten, lauschten dem Gespräch von Herrn Yoshiizumi mit unser Gastgeberin und fühlten uns versetzt in eine andere Welt, vollkommen das Gefühl für Zeit verlierend.</p>
<p class="MsoNormal">Neben der Statue von Zenmeister Eiran Shuuzui fühlten wir uns vor allem von einem großen, alten Teebaum vor dem Tempel angezogen. Dieser soll der „Enkel“ des ersten, vor sechshundert Jahren gepflanzten Teebaums sein.</p>
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<p class="MsoNormal">Nach dem Reganji besuchten wir Herrn Yoshiizumis anderes Teehaus, welches älter und kleiner ist und direkt an sein Wohnhaus anschließt. Hier lernten wir auch seine sehr herzliche Frau kennen, die das Teehaus betreibt. Das Design beider Teehäuser ist ähnlich und wir bewunderten ein weiteres Mal die gelungene Inneneinrichtung der Yoshiizumi-Läden.</p>
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<p><div id="attachment_134" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-082.jpg"><img class="size-medium wp-image-134" title="Senchafeld in Yame©R.Stoesser" src="http://www.greenteablog.eu/blog/wp-content/uploads/2008/09/bild-082-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Senchafeld in Yame</p></div></p>
<p class="MsoNormal">Bevor wir uns am Abend auf den Weg in die Stadt Fukuoka machten, zeigte uns Herr Yoshiizumi noch „das schönste Teefeld von Yame“. Von einem Hügel aus hatten wir in der Abendsonne einen schönen Ausblick auf ein gepflegtes Senchafeld. Im Vergleich zu den Feldern, die wir aus Kyoto kennen, nahm es ungeheuer große Ausmaße an. Auch im Yoshiizumi-En wird Tee des Feldes verkauft, auf dem außer Ichibancha auch Ni- und Sanbancha geerntet werden.</p>
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<p class="MsoNormal">Wir haben an dem Tag in Yame eine wunderbare neue Seite des japanischen Grüntees kennengelernt und sind Herrn Yoshiizumi sehr dankbar für seine große Gastfreundschaft und seine Bereitschaft, uns alle Details in Ruhe zu erklären.</p>
<p class="MsoNormal"><!--[if !supportEmptyParas]--> <!--[endif]--></p>
<p class="MsoNormal">Mehr Informationen über Yame-Cha und die Teeläden von Herrn Yoshiizumi findet Ihr – leider nur auf Japanisch – auf: <a href="http://www.yoshiizumien.net/index.html">www.yoshiizumien.net/index.html</a></p>
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